Galata-Turm Audioguide

Galata-Turm Audioguide

1 Einleitung

1 Einleitung

Hallo! Ich bin Oğulcan Özdil. Heute werde ich Sie als Ihr Reiseleiter bei Ihrer Führung durch den Galata-Turm begleiten. Als professioneller Reiseleiter und Historiker möchte ich Ihnen diesen kostenlosen Audioguide vorstellen, den ich für dieses historische Bauwerk – ein Wahrzeichen Istanbuls – zusammengestellt habe. In diesem aus drei Abschnitten bestehenden Audioguide werde ich zunächst eine kurze Einführung geben und dabei mit der Geschichte und den wenig bekannten Aspekten des Galata-Turms beginnen. Ich empfehle Ihnen, diesen Abschnitt anzuhören, wenn Sie gerade in der Warteschlange stehen und den Turm noch nicht betreten haben. Denn in den folgenden Teilen der App möchte ich Sie auf eine Reise durch die Geschichte mitnehmen. Im zweiten Abschnitt, der im 7. Stock des Turms beginnt, werden wir gemeinsam das Panorama des Istanbuls des 19. Jahrhunderts betrachten. Im letzten Abschnitt, im 8. Stock des Turms, werden wir das heutige Istanbul kennenlernen. Lassen Sie uns beginnen.

2 Kurze Geschichte des Galata-Turms

2 Kurze Geschichte des Galata-Turms

Es ist kaum möglich, den Turm zu verstehen, ohne das Stadtviertel Galata zu kennen.

Das Gebiet war in der Antike als „Feigenhain“ (İncirlik) bekannt und wurde später als „Galata“ oder „Pera“ bezeichnet. Da Reisende, die hierherkamen, die Region nicht gut genug kannten, wurden diese beiden Namen oft synonym verwendet. Nach dem 16. Jahrhundert wurde das Gebiet innerhalb der Stadtmauern als Galata bezeichnet, während die Region nördlich des Turms außerhalb der Stadtmauern, in der sich die ausländischen Botschaften befanden, den Namen Pera erhielt. Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, was diese beiden Namen bedeuten und woher sie stammen. Einigen zufolge ist Pera ein Wort griechischen Ursprungs und bedeutet „die gegenüberliegende Seite“. Was den Ursprung des Wortes Galata betrifft, so wurde wiederum vermutet, dass es vom griechischen „Gala“ stammt, was „Milch“ bedeutet. Petrus Gyllius, der 1544 nach Istanbul kam, sagt – ähnlich wie die frühen römischen Historiker –, dass der Name Galata von den Galatern stamme, die diesen Ort einst besiedelten. Im 17. Jahrhundert erklärte auch der berühmte osmanische Reisende Evliya Çelebi, dass dieser Name vom Wort „Milch“ stamme. Eine weitere naheliegende Möglichkeit ist, dass er italienischen Ursprungs sein könnte. Demnach bedeutet „calata“ Abstieg, Hang oder Anlegestelle, was eine interessante Verbindung zu der Region herstellt.

Als Istanbul zu Beginn des 13. Jahrhunderts von den Lateinern besetzt wurde, überließen die Genuesen ihre Stellungen den Venezianern und begannen, sich in Galata niederzulassen. Im Jahr 1261 eroberte das Oströmische Reich Istanbul von den Lateinern zurück und gewährte den Genuesen sogar Handelsprivilegien. Zwar durften sie in Istanbul Handel treiben, doch kam es zu Meinungsverschiedenheiten, woraufhin sie aus der Stadt vertrieben wurden, um sich erst um 1267 wieder dort niederlassen zu dürfen. Während dieser Zeit behielten sie ihre Stellung in Galata bei, doch ab 1267 wollten die oströmischen Behörden im Istanbuler Bereich ihren Handelsstatus innerhalb der eigenen Stadt wohl mit niemandem teilen. Tatsächlich wurde einigen Quellen zufolge vor dieser Entscheidung argumentiert, die Genuesen würden Unruhen gegen die Verwaltung Istanbuls schüren. Letztendlich schien diese Entscheidung zwar aus Sicherheitsgründen getroffen worden zu sein, wurde jedoch auch zu einer äußerst wichtigen Entscheidung für den Handel der Stadt. Gleichzeitig wissen wir, dass die Stadtmauern von Galata abgerissen worden waren und dass hier eine oströmische Garnison stationiert war.

Ihre Siedlungsgebiete wurden von der Verwaltung Istanbuls begrenzt. Zunächst erstreckte sich das Gebiet zwischen Karaköy und Azapkapı (an der Küste des Goldenen Horns), dehnte sich aber im Laufe der Zeit bergauf bis zum Großen Turm aus. Während der genuesischen Zeit, als der Wohlstand und die Einwohnerzahl der Stadt zunahmen, wurden neue Siedlungsgebiete erschlossen und Mauern zum Schutz dieser Stadtteile errichtet. Diese Mauern, die im Zuge des Hausbaus hinzugefügt wurden, bildeten kein einheitliches Ganzes, sondern wurden Stück für Stück errichtet. Während Istanbul an Stärke verlor, gewann Galata in dieser Zeit weiter an Bedeutung.

Der Abschnitt, zu dem auch der Bau des Galata-Turms selbst gehörte, entstand etwas später als die anderen Bauwerke, nämlich in den Jahren 1348–1349, zu einer Zeit, als in Istanbul ein Machtkampf herrschte. Der Überlieferung zufolge erhielten alle Burgen und Bastionen Namen. Später nannten die Bewohner von Ostrom dieses Bauwerk die „Große Bastion“, während die Genuesen es als „Turm Christi“ oder „Turm des Heiligen Kreuzes“ bezeichneten.

Der osmanische Sultan Mehmed II. (der Eroberer), der Istanbul am 29. Mai 1453 eroberte, nahm am 1. Juni 1453 Galata ein. Sie denken jetzt wahrscheinlich: „Er hatte Istanbul doch bereits erobert – warum musste er dann noch Galata einnehmen?“ Während der Zeit des Oströmischen Reiches war dies eine unabhängige genuesische Kolonie, die von starken Mauern umgeben war. Mehmed II., der über große Überzeugungskraft verfügte, muss mit den Verwaltern dieser Kolonie gesprochen und sie von der Vernünftigkeit seines Vorgehens überzeugt haben. Darüber hinaus verhinderte Mehmed II. auf diese Weise nicht nur, dass sie sich mit Istanbul verbündeten, sondern sicherte sich auch die strategischen Vorteile dieser Region.

Nachdem die Osmanen einen zermürbenden militärischen Kampf hinter sich hatten und die Kontrolle über Istanbul erlangt hatten, konnten sie das Schicksal dieses nahegelegenen Ortes sicherlich nicht dem Zufall überlassen. Zudem stellte sich heraus, dass trotz der getroffenen Vereinbarungen Hilfe von Galata nach Istanbul geschickt worden war. Aus diesem Grund musste auch Galata unter osmanische Herrschaft gebracht werden. Darüber hinaus musste es aufgrund seines Handelsvolumens und seiner Verbindung zu Europa auf eine Weise integriert werden, die der Zukunft Istanbuls gerecht wurde. Trotz all dieser Entwicklungen brach Mehmed II. nach islamischem Recht seinen Eid nicht und nahm die Kapitulation dieses Ortes unter der Bedingung an, dass niemandem Schaden an Leben oder Eigentum zugefügt würde. Anschließend wurde hier ein osmanischer Verwalter eingesetzt. Es gibt Ansichten, wonach die Mauern und der Turm im Jahr nach der Eroberung Istanbuls repariert wurden. Ein anderes Gerücht besagt, dass die Mauern abgerissen wurden.

Wie Sie sicher verstehen können, wurde der Turm – entgegen der landläufigen Meinung – im 14. Jahrhundert erbaut, in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts von den Genuesen weiter aufgestockt, zu Beginn des 16. Jahrhunderts bei einem Erdbeben beschädigt und Mitte des Jahres 1510 vollständig instand gesetzt. Wenn man ihn heute von außen betrachtet, geht man davon aus, dass die Ziegelabschnitte zwischen dem zweiten und dritten Stockwerk auf diese Restaurierung zurückzuführen sind. Ab dieser Höhe entsprechen die übrigen Abschnitte dem türkischen Baustil. Im Laufe der Zeit wurde der Turm für verschiedene Zwecke genutzt und hat nach mehreren Restaurierungen bis in die Gegenwart überdauert.

So brachte die osmanische Herrschaft über Istanbul zwar gewisse Veränderungen mit sich, sorgte aber auch für die Integration dieser Region in Istanbul.

3.1 7. Etage – Panorama von Istanbul im 19. Jahrhundert, 1. Fenster

Nachdem Sie mit dem Aufzug in die 6. Etage gefahren sind, gelangen Sie über die Treppe direkt zu Ihrer Rechten in die 7. Etage des Turms. Begeben Sie sich zu dem Fernrohrfenster, das sich links neben dem Istanbul-Modell in der Mitte befindet. Denn unser Ziel ist Istanbul Ende des 19. Jahrhunderts.

Wenn Sie aus dem Fenster schauen, sehen Sie den Stadtteil Cihangir, der heute durch die Cihangir-Moschee gekennzeichnet ist, die Bosporus-Brücke, die so aussieht, als stünde sie direkt daneben, und den Bosporus von Istanbul. Der Ort, der sich darunter in Richtung Dolmabahçe-Palast erstreckt, heißt Kabataş, während das Ufer auf unserer Seite Tophane heißt. Dieser Ort hat seinen Namen von dem „Tophane“-Gebäude, das kurz nach der osmanischen Eroberung Istanbuls im 15. Jahrhundert errichtet wurde. Dieses Wort setzt sich aus den türkischen Wörtern „Top“, was „Kanonenkugel“ für Feuerwaffen bedeutet, und „hane“ zusammen, was „Fabrik“, „Haus“ oder einen Ort bezeichnet, an dem etwas hergestellt wird. Zuvor war dies ein bewaldetes Gebiet, das außerhalb der Grenzen der zuvor erwähnten Galata-Mauern lag.

3.2 7. Etage – Panorama von Istanbul im 19. Jahrhundert, 2. Fenster

Gehen wir nun zum nächsten Fenster zu unserer Rechten. Das Foto, das Sie in der Hand halten, stammt aus dem Atelier von Jean Pascal Sébah und Policarpe Joaillier, den offiziellen Fotografen des osmanischen Palastes, und wurde Ende des 19. Jahrhunderts am Galata-Turm aufgenommen. Auf dem Bild können Sie deutlich das Tophane-Gebäude, die Nusretiye-Moschee und die Kılıç-Ali-Pascha-Moschee erkennen. Wenn Sie hinter dem Tophane-Gebäude nach Osten blicken, sehen Sie die Krim-Kirche, die zum Zeitpunkt der Aufnahme noch nicht einmal dreißig Jahre alt war. Wenn Sie den Blick vom Handy abwenden und wieder aus dem Fenster schauen, werden Ihnen die fehlenden Elemente auf dem Bild deutlicher auffallen. Sie werden auch die heutige Bosporus-Brücke bemerken, die Zunahme der Siedlungen auf dem asiatischen Kontinent sowie den Galataport, der direkt vor uns für Passagierschiffe errichtet wurde. Das erinnert uns schon ganz zu Beginn daran, dass das Istanbul, das wir in einem vergilbten Fotorahmen sehen, nicht mehr dasselbe ist wie früher. Die Schiffe auf dem Foto sind längst abgefahren. Zudem wurden viele der Gebäude, die wir auf dem Bild sehen, entweder von später errichteten Bauwerken verdeckt oder haben bis heute nicht überdauert.

3.3 7. Etage – Panorama von Istanbul im 19. Jahrhundert, 3. Fenster

Wenn Sie zum Fenster auf der rechten Seite gehen, sehen Sie den Turm und die emporragenden Wolkenkratzer am Horizont auf dem asiatischen Kontinent. Genau an dieser Stelle beginnt Karaköy auf unserer Seite des Bosporus. Aus städtebaulicher Sicht fanden die größten Veränderungen kurz vor dem Aufnahmedatum des Fotos auf Ihrem Handy nach den 1838 mit England und Frankreich geschlossenen Handelsabkommen statt. Die Eröffnung von Banken in Karaköy, das im Zentrum dieser Entwicklungen stand, führte hier zu einer Intensivierung der Finanzaktivitäten und des Seehandels. All diese Entwicklungen prägten die symbolträchtigen Gebäude, Straßen und die heutige Stadtstruktur von Karaköy. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde eine Stadtverwaltung gegründet, und es zeichnete sich ein systematischer Wandel ab. Später erweiterte wohl die Eröffnung des Tünel F2 im Jahr 1875 – den Sie vielleicht heute auf Ihrem Weg zum Turm genutzt haben – die Anbindung des Stadtteils und erleichterte den Verkehr in Gebiete, deren Beliebtheit zunahm.

3.4 7. Etage – Panorama von Istanbul im 19. Jahrhundert, 4. Fenster

Wenn Sie nun aus dem Glas blicken, eröffnet sich Ihnen der charakteristischste Ausblick auf Istanbul. Vor Ihnen kreuzen sich der Bosporus und das Goldene Horn. Inmitten der Hupgeräusche der Fähren, die zu Ihrer Linken in Richtung der asiatischen Seite des Bosporus fahren oder auf uns zusteuern, erscheint zu Ihrer Rechten das Bild der historischen Halbinsel. Vom Marmarameer hinter dem Justizturm des Topkapı-Palasts bis zu den Prinzeninseln betrachten wir Istanbul aus der Vogelperspektive.

3.5 7. Etage – Panorama von Istanbul im 19. Jahrhundert, 5. Fenster

Von hier aus müssen wir wieder zum nächsten Teleskopfenster zu unserer Rechten gehen. Wenn man sich das Foto noch einmal ansieht, stellt man fest, dass einige der Gebäude auf der dem Bosporus und dem Goldenen Horn zugewandten Seite des Topkapı-Palasts nicht bis heute erhalten geblieben sind. Gleichzeitig sind auf dem Foto die Mauern, die sich unterhalb der Hagia Sophia in einer unterbrochenen Linie fast bis zum Ufer erstrecken, an einer Stelle unterbrochen. Der Grund dafür ist der Bahnhof Sirkeci, dessen Bau genau in den Jahren fertiggestellt wurde, in denen dieses Foto aufgenommen wurde. Auf dem Hügel erscheint ganz rechts zwischen den Minaretten die Sultan-Ahmet-Moschee; links davon liegt die Hagia Sophia, daneben die kleine Kuppel der Hagia Irene und ganz an der Spitze der Halbinsel der Topkapı-Palast. So sah das Ende des 19. Jahrhunderts aus.

3.6 7. Etage – Panorama von Istanbul im 19. Jahrhundert, 6. Fenster

Wenn wir vom nächsten Fenster aus der Sultanahmet-Moschee nach rechts folgen, ist die auf dem Hügel sichtbare Säule die Konstantinssäule, die seit dem 4. Jahrhundert die Mitte des Platzes markiert. Rechts davon befinden sich die Gazi-Atik-Ali-Pascha- und die Nuruosmaniye-Moschee. Blickt man entlang dieser Achse hinunter zum Goldenen Horn, sieht man die Neue Moschee, den sich rechts dahinter erstreckenden Ägyptischen Basar und die Galata-Brücke, die die beiden Ufer des Goldenen Horns verbindet. Die Brücke, die Sie auf dem Foto sehen, ist die alte Galata-Brücke, die 1875 in Betrieb genommen wurde und bis 1912 genutzt wurde.

3.7 7. Etage – Panorama von Istanbul im 19. Jahrhundert, 7. Fenster

Wenn man der vor uns liegenden historischen Halbinsel nach rechts folgt, sieht man auf dem Hügel die Beyazıt-Moschee und unmittelbar rechts davon, näher bei uns, den Beyazıt-Feuerturm. Darunter liegen die Rüstem-Pascha-Moschee und das alte Tahtakale-Bad, das auf dem Foto deutlich zu erkennen ist, heute jedoch nur noch bei genauem Hinsehen zu sehen ist. Nachdem dieses Foto aufgenommen wurde, diente es bis Anfang des 20. Jahrhunderts weiterhin als Badehaus und wurde später zu einem Gasthaus umgebaut. Das legendäre Bauwerk, das auf dem Hügel rechts zu sehen ist, ist die berühmte Süleymaniye-Moschee. Dieses monumentale Bauwerk, das im 16. Jahrhundert von Süleyman dem Prächtigen erbaut wurde, können wir hier nicht vollständig abbilden. Wenn Sie den Blick vorsichtig nach rechts weiterführen, sehen Sie in der Ferne die Şehzade-Moschee und ein weiteres Wahrzeichen der Stadt, das Bozdoğan-Aquädukt (Valens-Aquädukt).

Wenn man vom Istanbul-Panorama des 19. Jahrhunderts aus auf das heutige Istanbul blickt, fällt als weiteres auffälliges Element auf, dass die Ufer des Goldenen Horns durch Landgewinnung erweitert wurden. Eine weitere wichtige Veränderung ist die Haliç-U-Bahn-Brücke, die erst 2014 in Betrieb genommen wurde. Sie wurde direkt neben der alten Atatürk- oder Unkapanı-Brücke errichtet. Wenn man im heutigen Istanbul zwischen diesen beiden Brücken auf den gegenüberliegenden Hügel blickt, sieht man das vielleicht zweitwichtigste Bauwerk der Stadt: die Fatih-Moschee. Ihr Bau wurde bereits im 15. Jahrhundert von Mehmed II. (dem Eroberer) nach der osmanischen Eroberung Istanbuls in Auftrag gegeben. Dieser Hügel nahm auch während der oströmischen Zeit der Stadt eine sehr wichtige Stellung ein. Nachdem sie beim Erdbeben des 18. Jahrhunderts schwer beschädigt worden war, wurde sie unter der Herrschaft von Mustafa III. wieder aufgebaut und hat bis heute überdauert.

3.8 7. Etage – Panorama von Istanbul im 19. Jahrhundert, 8. Fenster

Lässt man diese Moschee am Horizont zurück und geht weiter nach rechts, gelangt man zu einer weiteren eleganten Moschee Istanbuls, der Yavuz-Selim-Moschee. Sie wurde im 16. Jahrhundert von Süleyman dem Prächtigen für seinen Vater Selim I. in Auftrag gegeben. Wenn man das Panorama aus dem 19. Jahrhundert, das Sie in der Hand halten, mit der heutigen Situation vergleicht, wird deutlich, dass auch diese Moschee unabhängig und gut positioniert war und abseits der umliegenden Gebäude errichtet wurde. Tatsächlich lässt die Stadt Istanbul architektonisch gesehen nicht die Art von Freiheit zu, in der jeder Architekt es wagen kann, Gebäude zu errichten.

4 8. Etage – Das heutige Istanbul & Abschied

4 8. Etage – Das heutige Istanbul & Abschied

Ausgehend von der Vergangenheit haben wir gemeinsam das Panorama des Istanbuls des 19. Jahrhunderts erlebt. Damit die App nützlich und übersichtlich bleibt, musste ich mich sehr selektiv und begrenzt halten. Bei einer so facettenreichen Stadt lassen sich nicht alle Themen, die gesellschaftlich, kulturell und architektonisch beleuchtet werden sollten, in Enzyklopädien unterbringen. Der Hauptzweck dieser App besteht darin, Informationen über Galata und seinen Turm zu vermitteln. Gleichzeitig war es mir jedoch sehr wichtig, den Inhalt zu bereichern und Ihnen zu ermöglichen, den Zusammenhang zwischen dem alten Istanbul und der Gegenwart nachzuvollziehen. Darüber hinaus sollte es eine kurze und aussagekräftige Einführung in die Stadt geben – für Hörer, die Istanbul vielleicht noch nie besucht haben oder noch nie von den hier besprochenen Bauwerken gehört haben. Ich bin Oğulcan ÖZDİL, aber ihr kennt mich als „atourguideinconstantinople“. Über meine Website könnt ihr auf alle kostenlosen Audioguide-Apps zugreifen, die ich für euch vorbereitet habe. Wenn ihr der Meinung seid, dass die Apps für euch von Nutzen sind, könnt ihr sie gerne mit anderen teilen. Eure Meinungen sind mir wirklich wichtig. Ihr könnt mich über das Kontaktformular auf meiner Website oder über meine Social-Media-Konten erreichen. Bis zum nächsten Mal. Auf Wiedersehen.